KNX – Verbindungs­standard für Smart Homes.

Wer auf professionelle Smart-Home-Systeme setzt, hat die richtige Wahl getroffen. Denn alles andere bereitet dem Nutzer oftmals mehr Ärger als Freude. Besonders sogenannte subsidiäre Systeme, d.h. Insellösungen, die nur einzelne Funktionen ausführen können, gelangen schnell an ihre Grenzen. Wer später mehr Funktionen einbinden will, installiert dann oft eine zweite Insellösung, dann eine dritte und eine vierte usw. Das ist nicht nur unübersichtlich und unhandlich in der Steuerung mit diversen Apps – es fehlt vor allem die übergreifende Kompatibilität und Synergie.

Systeme auf KNX-Basis, einem kabelgebundenen Bussystem, leisten hingegen seit mittlerweile 25 Jahren exzellente Arbeit und bieten eine gemeinsame Basis für die Vernetzung von intelligenter Gebäudetechnik. Der von Gira und den Connected Comfort Marken klar favorisierte Industriestandard KNX genießt weltweit hohes Ansehen. Für wen die Unzuverlässigkeit von Insellösungen und technischen Eintagsfliegen nicht infrage kommt, für den führt an KNX kein Weg vorbei.

Voraussetzung für die intelligente Vernetzung mit KNX ist ein Kabel, das beim Neubau parallel zur Stromversorgung verlegt wird. Über dieses Kabel werden Informationen zwischen Sensoren und Aktoren ausgetauscht. Die Intelligenz steckt in den Tastsensoren oder Steuerzentralen: Diese Geräte ersetzen herkömmliche Schalter und versenden die Steuerbefehle an Leuchten, Jalousien, die Heizung, das Audiosystem und an smart vernetzte Badinstallationen. Kurzum, an alle KNX-fähigen Geräte – die Auswahl ist groß.

Zur komfortablen Bedienung sämtlicher Funktionen im KNX-System bietet Gira zahlreiche Geräte samt Software-Tools: Tastsensoren, automatische Sensoren, Steuerzentralen mit Touchscreen und leistungsstarke Homeserver. So lässt sich nicht nur eine große Anzahl von Geräten verlässlich und intuitiv steuern – ohne viel Aufwand können auch Szenen festgelegt werden, mit denen zusammenhängende Abläufe auf Tastendruck ausgelöst werden.

Ein Beispiel dafür sind bestimmte Lichtszenen, bei denen nicht die einzelnen Leuchten im Raum separat geschaltet oder gedimmt werden müssen, sondern alle in die Szene eingebundenen Leuchten gleichzeitig agieren.

Für jeden Raum lassen sich unterschiedliche Szenen festlegen mit einer jeweils eigenen Atmosphäre – von der »Candle-Light-Stimmung zum Dinner« bis hin zum »TV-Abend auf der Couch«, bei dem auf Tastendruck die Leuchten gedimmt, der Beamer heraus-, die Leinwand herabgefahren und die Jalousien hinuntergelassen werden.

Weitere Key-Facts.

| Mit dem Gira S1 ist zum Beispiel via HomeServer ein Zugriff auf die Gebäudetechnik auch von außen möglich – über Smartphone und Tablet. Dabei ist der mobile Zugriff auf die Daten des Smart Homes verlässlich geschützt. Andere Insellösungen, die über offene WLAN-Netze betrieben werden, können diese Sicherheit nicht garantieren.

| Ganz wichtig für Bauherren: Das KNX-System ist erweiterbar und modular aufgebaut. Am Anfang genügt es, die KNX-Leitung gemeinsam mit dem Stromkabel zu verlegen. Wenn später höhere Ansprüche hinzukommen, lassen sich weitere Geräte in das System integrieren, ohne dass dafür noch einmal die Wände aufgestemmt werden müssen.

| Das KNX-System ist offen für die Zukunft – also für Lösungen, die es heute noch gar nicht gibt. Der Grund dafür ist die »Sprache«, die KNX beherrscht: IP. Das »Internet Protocol« ist ein universales Netzwerkprotokoll und bildet die eigentliche Grundlage des Internets. Für den Bauherren ist genau das die Garantie, dass sein System nicht veralten wird und er weitere Funktionen später problemlos implementieren kann.